beobachten

Beobachten ist ein zentraler Teil des ethnographischen Vorgehens in der Forschung. Die Beobachtung oder beobachten als Methode bedeutet, an einem Geschehen teilzunehmen (teilnehmende Beobachtung) und dabei durch Mitmachen oder auch nur durch Anschauung die Interaktion in einer Feldsituation aufzuzeichnen und nachzuvollziehen. Bei der Beobachtung lässt sich zwischen „overt“ und „covert“ unterscheiden: Wissen die beteiligten und beobachteten Akteure, dass ich sie beobachte und beforsche? Im Kontext der Haus- und Bewohner*innenbiographien kann es sich prinzipiell nur um die offene Beobachtung handeln, da die Bewohner*innen der forschenden Person Zugang zu Haus oder Wohnung geben und ihr Einverständnis zur Forschung erklären müssen. Da sich das Erkenntnisinteresse auf die Wohnpraxis und den Gebrauch der Wohnung / des Hauses richtet, ist die forschende Person auf die Beteiligung der Bewohner*innen angewiesen. Hausführung, Beobachtung, Gespräch und Interview finden quasi überlappend und einander ergänzend, wenn auch an verschiedenen Terminen, statt.

Das Geschehen wird sowohl als Reihung einzelner Momente als auch im Zusammenhang betrachtet und beschrieben – wobei die Beschreibung in Form von Notizen und dichten Texten auch durch Fotos, Zeichnungen und Material aus dem Feld (z.B. ein Flugblatt oder ein Brief, ein Mietvertrag oder ein Gegenstand, den ich beschreibe) angereichert werden kann und sollte. Beim Beobachten ist es wichtig, die eigene Perspektive zu reflektieren, d.h. sich beim Beobachten selbst immer wieder zu fragen, inwieweit die eigenen Vorstellungen, Annahmen und Erwartungen die Tätigkeit des Beobachtens sowie die beobachteten Ereignisse und Interaktionen prägen oder beeinflussen (vgl. Pink 2013). Deshalb ist es wichtig, so genau wie möglich auch scheinbar unwichtiges oder nebensächliches zu beschreiben und möglichst ohne Wertung aufzuzeichnen. Die Beobachtung verfolgt das Ziel, Interaktionen oder Situationen nachzuvollziehen und zu verstehen und zwar aus sich selbst heraus. Wird die Beobachtung mit weiteren Methoden wie dem Interview verbunden, kann die eigene Wahrnehmung des Beobachteten mit einer weiteren Perspektive ergänzt und/oder kontrastiert werden. Die Beschreibung der Beobachtung kann immer neuen Schleifen der Interpretation und Verdichtung unterzogen werden. Sarah Pink (2013) etwa grenzt sich sogar davon ab, bei der Beobachtung (oder genauer, der visual ethnography) von Datensammlung zu sprechen, sondern argumentiert, dass die visual ethnography vielmehr eine Wissensproduktion ist als reine Datensammlung: „I understand ethnography as a process of creating and representing knowledge or ways of knowing that are based on ethnographers‘ own experiences and the ways these intersect with the persons, places and things encountered during that process.“ (Pink 2013: 35) Weil es bei der Haus- und Bewohner*innenbiographie ganz zentral um die Wissensproduktion geht – die Frage, wie Menschen tatsächlich in Häusern und Wohnungen wohnen, was Wohnen für einzelne Personen bedeutet, um daraus Schlüsse für zukünftiges Wohnen und die Herstellung dieser Wohnmöglichkeiten zu ziehen – ist diese Erweiterung sinnvoll. Es geht nicht nur darum, Daten zu sammeln und diese dann zu analysieren. Bereits die Art und Weise, wie wir beobachten, welche Perspektive eingenommen wird und wie die Beobachtung in eine Repräsentationsform gebracht wird, sind entscheidende Schritte in der Wissensproduktion.

Wie das Wohnen beobachten?

Es mag zunächst vielleicht schwierig erscheinen, das Wohnen als Praxis, als Tätigkeit zu verstehen und es beobachten. Für die Haus- und Bewohner*innenbiographien legen wir den Fokus deshalb auf verschiedene Alltagstätigkeiten und alltäglich Bewegungsabläufe, die als exemplarisch für die Wohnpraxis verstanden werden können: Tee kochen, auf dem Sofa sitzen, durch die Tür eintreten, durchs Fenster sehen kommen dazu ebenso in Frage wie bereits getätigte Praktiken, die sich verräumlicht und materialisiert haben, wie z.B. die Einrichtung, die Dekoration, die Ordnung der Dinge in der Wohnung oder im Haus. An den Spuren des Gebrauchs lassen sich Wohnpraktiken beobachten und zeigen: der Platz am Fensterbrett, wo noch eine Tasse steht könnte ein Lieblingsplatz sein, die Zeitung neben dem Sessel mit Leselampe deutet darauf hin, dass die Wohnende es sich hier bequem macht, die matschigen Schuhe vor der Tür zeugen vom Spaziergang im Wald, der Stoffbeutel mit dem Logo deutet auf den möglichen Nahversorger hin. Aber auch die Aufteilung der Räume lässt Schlüsse auf die Wohnpraxis zu: wie wird beispielsweise Gemeinschaft gelebt und erlebt? Werden Räume, Dinge und Aktivitäten geteilt? Ein Blick in den Kühlschrank dürfte in den meisten Wohnungen gute Einblicke in Gewohnheiten und Ordnungen, Beziehungen der Bewohner*innen untereinander und zu Nahrungsmitteln erlauben. Die unmittelbare Wertung beim Beobachten auszusparen und zunächst nur aufzuzeichnen was gesehen wird, wie sich die Menschen und Dinge zueinander verhalten, ist eine nicht zu unterschätzende Schwierigkeit, die sich am besten durch Übung überwinden lässt. Deshalb ist es wichtig, ein Feldtagebuch zu führen, in dem sämtliche Aufzeichnungen mit Datum versehen versammelt sind. Die Beobachtungen reichern sich dadurch immer weiter an, bis es zu einer Saturation, also Sättigung, kommt. Wann es soweit ist, kann nicht von außen beurteilt werden, sondern muss sich der forschenden Person erschließen. Es geht bei der Beobachtung (und insgesamt bei der Ethnographie) nicht darum, einen „objektiv richtigen“ Bericht zu verfassen, sondern authentisch und so nah am Kontext wie möglich zu berichten, wobei die intersubjektive Aushandlung (zwischen forschender Person und Teilnehmer*in) dieses Erlebens von zentraler Bedeutung ist. So sollte nach der Beobachtung (oder bereits während des Beobachtens) der beobachteten Person das Material gezeigt werden, denn es generiert Fragen und erlaubt der beobachteten Person gleichzeitig, die beobachtende Person selbst zu beobachten. So kann z.B. eine Reaktion auf eine Skizze oder eine aufgeschriebene Szene Assoziationen bei der/dem Bewohner*in auslösen, aufgrund derer sich neue Gespräche zu ganz spezifischen Aspekten ergeben.

Unterstützende Fragen

Es ist hilfreich, sich beim Beobachten ein paar Fragen zu stellen, mittels derer scheinbar einfache, aber immer komplexer erscheinende Situationen greifbar zu machen: Wer ist anwesend? Wer ist nicht anwesend, aber durch Spuren im Raum als Absenz präsent (z.B. herumliegendes Spielzeug, ohne dass ein Kind zu sehen oder zu hören ist; ein Paar große Hausschuhe)? Was tut die Person (Tee kochen, Spülmaschine einräumen, Türen öffnen und schließen)? Wie tut sie es (behutsam, eilig, laut)? Wie geht die Person mit der Beobachtungssituation um (wurde extra aufgeräumt, wie ist der Empfang, hat die Person Interesse an der Forschung, wird Tee / Kaffee angeboten)? Wie ist die Wohnung / das Haus eingerichtet? Auf was deutet die Person hin? Was erklärt die Person, gibt es Nachfragen?

Die eigene Subjektivität in der Forschung

Anhand dieser Fragen (die unbedingt individuell zu erweitern und an die jeweilige Situation anzupassen sind!) wird bereits deutlich, dass die Beobachtung stets subjektiv gefärbt ist bzw. auf subjektiven Wahrnehmungsmustern beruht. Wenn ich z.B. in einer sehr aufgeräumten Wohnung forsche, ist es für die Reflektion (d.h. auch für die Leser*in) von Interesse, die eigene Haltung miteinzubeziehen. Der reflexive Ansatz hat in der Ethnographie insgesamt an Bedeutung gewonnen (Pink 2013: 36): „A reflexive approach recognises the centrality of the subjectivity of the researcher to the production and representation of ethnographic knowledge. Reflexivity goes beyond the researcher’s concern with questions of bias and is not simply a mechanism that neutralises ethnographers‘ subjectivity as collectors of data through an engagement with how their presence may have affected the reality observed and the data collected.“ Die eigene Subjektivität soll keinesfalls quasi ausgeschaltet oder neutralisiert werden. Vielmehr sollte sie thematisiert werden als ein zentraler Aspekt des ethnographischen Wissens, der ethnographischen Interpretation und Repräsentation. Damit einher geht auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen disziplinären Linse, mittels der ich auf den Forschungsgegenstand blicke. Der Soziologin fällt vielleicht die Gesamtausgabe der Marx-Engels Werke im Bücherregal auf, woraus sie schließt, dass die Bewohnerin ein geisteswissenschaftliches Studium hat und sich mit kritischen Positionen gegenüber der Politischen Ökonomie auseinandersetzt. Die Architektin sieht vielleicht sofort den selbst umgesetzten Wanddurchbruch und schließt daraus, dass hier im Selbstbau renoviert wurde. Ein Möbeldesigner nimmt das Mobiliar in Augenschein und erkennt, dass die Bewohnerin ein Faible hat für einen besonderen Stil oder Designer. Alle diese Beobachtungen können Aufschluss über die Wohnpraxis der Bewohnerin geben; dies können unterschiedliche aber auch einander ergänzende Schlüsse sein – solange die eigene Perspektive reflektiert und in die Beobachtung miteinbezogen wird, kann sie sogar einzelne Beobachtungen erst ermöglichen, die ohne diese „Linse“ nicht stattfinden würde. Deshalb ist an dieser Stelle die Bereicherung des interdisziplinären Arbeitens zu betonen: Wird in interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen gearbeitet, kann die Verständigung über die individuellen Beobachtungen schon während der Forschungsarbeit stattfinden und neue Zusammenhänge und Fragen generieren. Ebenso wird hier deutlich, dass Befragung und Interview nur zu begrenzten Ergebnissen in der Haus- und Bewohner*innenbiographie führt, wenn sie nicht durch Beobachtungen ergänzt wird (vgl. Spittler 2001: 8). Würde die Bewohnerin einfach nur interviewt, würde sie viele Aspekte, die für die Forschungsarbeit von Interesse sind, nicht erwähnen, weil diese Aspekte erst durch die dialogische Aushandlung zutage treten. Erst wenn ich die Marx-Engels-Werke anspreche, wird sich herausstellen, ob ihre politisch-philosophische Position in ihrer Wohnpraxis Bedeutung hat (für sie); erst wenn ich den Durchbruch in der Wohnung anspreche, kann sie mir erzählen, dass dieser bereits vollzogen war, als sie einzog oder eben, dass sie ihn mit Hilfe von Freund*innen selbst umgesetzt hat.

Howard Becker (2009) beschreibt, wie er bereits als Kind Beobachtungen machte und diese Perspektive als (erwachsener) Ethnograph verstärkt bzw. systematisch benutzt. Seine Ausführungen machen weiterhin deutlich, dass die Beobachtung der Wohnpraxis nicht an der Haustür anfängt oder aufhört. Die drei Analyseebenen Haus, Block / Quartier und Stadt werden stets mitgedacht und können auch jeweils für sich genommen Erkenntnisse produzieren. Becker beschreibt in seinem kurzen Text „Learning to observe in Chicago“ (2009) sehr anschaulich, wie er schon als Kind ganze Nachmittage im El Train (Elevated train system in Chicago) verbrachte und aus dem Fenster die Stadt, die einzelnen Viertel und – wo immer die Häuser nah genug an der Bahntrasse standen – Wohnungen und Bewohner*innen beobachtete:
„What did we see? We saw the buildings and how they varied from place to place: the poor deteriorating wooden apartment buildings in the city’s poorer neighbourhoods; the multi-story brick buildings in neighbourhoods that were more well to do; the one family houses of some ethnic neighborhoods; and so on. We learned the characteristic ethnic patterns of the city by reading the signs on the businesses we went by and learned that the Poles lived on Milwaukee Avenue, the Italians on the Near West Side, the Swedes farther North, the Black on the South Side, and so on. We saw people of different racial and ethnic groups as they got on and off the train, and learned who lived where (we were very good at reading ethnicity from small clues, including listening to the languages spoken, styles of clothing, even the smell of the food people carried). [...] We saw things close up as well as from a distance. As all these people got on and off the cars we rode in, we knew we were different from many of them – racially different, different in class, different in ethnicity. [...] In many of the places the trains went through, the buildings were very close to the tracks, maybe no more than five feet away, and the windows in the buildings looked out directly on to the tracks. So we could look into people’s apartments and watch them going about the ordinary routines of apartment living: making and eating meals, cleaning, doing laundry, sitting around listening to the radio and drinking coffee, women doing each other’s hair, kids playing. [...] This gave us a lot of material on differing ways of life to think about.“ (Becker 2009: n.p.)

Die BURANO-Gruppe entwickelte in den 1970er Jahren eine Methode, sozioökonomische Aspekte (Gesellschaft und Wirtschaft), Gebautes (Baustruktur und Baugestalt) und Kommunikation (zwischenmenschliche Beziehungen) in ihrer Wechselbeziehung zu erfassen und darzustellen bzw. zu vermitteln. Diese Beobachtungsmethode bietet sich auch für die Haus- und Bewohner*innenbiographien an, um die Analyseebenen Block / Quartier und Stadt mit einzubeziehen, da wir davon ausgehen, dass die Wohnpraxis nicht an der Haustür beginnt und endet. Die Gruppe kartierte raumbezogene Tätigkeiten an ausgewählten Plätzen, führten begleitend dazu Interviews mit Bewohner*innen, lasen Karten und Pläne aus und stellten zu verschiedenen Zeiten angefertigte Momentaufnahmen dar, in denen Aktivitäten (gehen, stehen, spielen, sprechen) mit Konstanten (räumliche Situationen und ihre Charakteristika) in Zusammenhang gebracht werden. Mittels der Ergebnisse dieser Beobachtungen können auch größere Quartiers- und Stadtbeziehungen und -gefüge durchdrungen werden. Werden diese mit den Haus- und Bewohner*innenbiographien zusammengeführt, verdichtet dies letztere dahingehend, dass die einzelne Wohnsituation in Beziehung zu ihrem Kontext gesetzt werden kann.

Lizenz: CC BY-NC-SA

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